Offshore-Windenergie in Taiwan: AHK-Geschäftsreise im Rahmen der Exportinitiative Energie des BMWi

Begin:
10.07.2017
End:
14.07.2017

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Linda Blechert
Phone: +886-2-8758-5804
Email: blechert.linda(at)taiwan.ahk.de

Taiwan bietet aufgrund seiner Insellage großes Potenzial für die Nutzung von Offshore-Windenergie. Insbesondere in der 180 Kilometer breiten Taiwanstraße, die zwischen der chinesischen Provinz Fujian und Taiwan liegt, sind Offshore-Windenergiekapazitäten von 6 bis 10 GW geplant. Insgesamt sollen ca. 1.200 Anlagen bis 2030 entstehen. Daraus werden sich Geschäftschancen für Unternehmen der gesamten Windbranche ergeben. Das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei (AHK Taiwan) organisiert von 10. bis 14. Juli 2017 eine Geschäftsreise nach Taiwan, um diese Chancen für deutsche Unternehmen nutzbar zu machen.

Der taiwanische Windenergie-Markt
Bis zum Jahr 2025 möchte Taiwan den Anteil Erneuerbarer Energie an der Stromerzeugung von 4,1 auf  20 Prozent anheben und vollständig auf Strom aus Atomenergie verzichten. Ende des vergangenen Jahres lag der Anteil von Atomkraft an der Stromerzeugung noch bei 14,1 Prozent. 
Dem Nachrichtenportal „Taiwan heute“ zufolge wird Taiwan in den nächsten Jahren umgerechnet 34 Milliarden Euro in die Energiewende investieren. Aktuell befinden sich bereits drei Pilotprojekte für Demonstrations-Windanlagen in der Entwicklung. Besonders die Westküste bietet ein hohes noch ungenutztes Windkraftpotenzial für Offshore-Anlagen.

Zielgruppe
Schon bald wird eine Nachfrage nach verschiedenen Technologien und  Dienstleistungen sowie Personal für den Bau von Fundamenten, die Installation von Windtürmen und -turbinen und für Einrichtung, Betrieb und Wartung der Anlagen entstehen. Somit richtet sich diese Ausschreibung an alle deutschen Anbieter solcher Lösungen. Lokale Unternehmen für Offshore-Anlagen gibt es in Taiwan bislang nicht, jedoch werden sich Anbieter aus dem Onshore-Bereich an die neuen Gegebenheiten anpassen. Die beiden Betreiber bereits existierender Onshore-Anlagen nutzen hauptsächlich importierte Technik aus Deutschland. 

Informationen zur Teilnahme
Jeder Teilnehmer erhält vorab umfassende Informationen zu aktuellen Entwicklungen und Potenzialen des Windenergie-Markts in Taiwan. Alle teilnehmenden Unternehmen können ihre Produkte, Technologien oder Dienstleistungen auf einer Fachkonferenz zu Beginn der Reise einem breiten Fachpublikum vorstellen.

Das German Trade Office Taipei organisiert darüber hinaus für jeden Teilnehmer individuelle Termine mit potenziellen Geschäftspartnern vor Ort. Bei der Organisation dieser Termine orientiert sich die AHK Taiwan an den speziellen Wünschen und Profilen der Teilnehmer.

Organisation und Ansprechpartner
Die AHK Geschäftsreise wird vom Deutschen Wirtschaftsbüro Taipei (AHK Taiwan) in Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg International (bw-i) als Partner der Exportinitiative Energie und der German Asia-Pacific Business Association (OAV) organisiert und durchgeführt. Sie wird gefördert vom BMWi (Bundesministerium  für  Wirtschaft und Energie) als Teil der Exportinitiative Energie (für mehr Informationen bitte hier klicken).  

Interessierte Unternehmen wenden sich bitte für weiter Informationen sowie für die Anmeldung zu dieser Geschäftsreise an Daniela Bendel (daniela.bendel(at)bw-i.de).

Diese AHK-Geschäftsreise wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.